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Andacht zum Monatsspruch
Liebe Leserinnen und Leser,
der Monatsspruch für August (Johannes 10,10) lautet: „Jesus Christus spricht: Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.“
Vor diesen Worten sagt Jesus, dass er für uns die Tür ist, eine Art Sicherheitsschleuse, damit uns nichts zustößt. Eine Pforte zur Rettung. Wir sind Schafe seiner Weide und er passt auf uns auf und beschützt uns. Dazu sagt Er nach den Worten des Monatsspruchs: „Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirte gibt sein Leben für die Schafe.“ Wir erhalten Wegweisung und Orientierung durch Jesus, Er selbst gibt sich für uns hin, wie wunderbar. Darauf dürfen wir uns verlassen.
Aber, was hat das dem Monatsspruch zu tun, mit den „Worten zwischen den Worten“? Unser Leben in der Welt und auch in unserer Kirche wird immer herausfordernder. Kein Tag vergeht ohne, dass wir wieder von negativen Themen hören: das Geld wird knapp, alles mögliche wird gestrichen und abgesagt, wichtige Stellen fallen weg. Man denkt, es geht nur noch bergab, was soll da noch Gutes folgen? Wir müssen Gewohntes und Liebgewordenes abgeben und verabschieden, und dürfen uns aber auf neue Wege begeben. In diesem Jahr geht es ja auch darum, dass einst alles neu werden wird. Und auch heute wird schon, als Vorgeschmack auf das Ewige, alles neu.
Wir werden zu einem Perspektivenwechsel gebracht, weg von dem Denken, dass alles nur weniger wird und ausfällt hin zu dem Ausblick: da kommt etwas Neues, wir dürfen es wagen. Jesus ist gekommen, damit wir Leben haben und die Fülle daraus. Darauf dürfen wir uns verlassen. Es weht immer noch ein „Wind of change“, der „Wind der Veränderung“. Nutzen wir persönlich und auch als Kirche diese Gelegenheit? Was können und müssen wir verändern?
Jesus, unser Hirte führt uns durchs Leben und gibt Antworten auf ungeklärte Fragen und unterstützt im Ringen um die richtigen Ansätze zur Bewältigung von Problemen. Ich hoffe und bete, dass wir das nutzten und immer wieder auf den richtigen Kurs bleiben/kommen. Wir dürfen aus der Fülle Gottes schöpfen und danach leben. Er füllt unsere Hände und Ernergiepeicher immer wieder auf.
Darüber freut sich ihr/euer Kantor André Janischek
