Liebe Leserinnen und Leser,

der Advent und Weihnachten stehen vor der Tür. Worauf freuen Sie sich in dieser Zeit ganz besonders? Auf die Beleuchtung? Auf die Weihnachtsgeschenke? Auf die besondere Stimmung in der Weihnachtszeit? Auf das Weihnachtsprogramm im Fernsehen? Auf den Stollen und die Pfefferkuchen? Oder ist Ihnen die Weihnachtsfreude etwa schon vergangen, weil es mit der besonders gemütlichen Weihnachtsfeier in großer Runde dieses Jahr schon wieder nichts werden könnte? Für manche ist die Weihnachtsfreude dadurch getrübt, aber die meisten lassen sich von so etwas die Freude nicht nehmen. Weihnachtszeit ist Freudenzeit. Auch zur zweiten „Corona-Weihnacht“ ist das nicht anders – bei den meisten wenigstens. Wir unterscheiden uns nur in dem, worauf wir uns am meisten freuen. Der Monatsspruch für den Monat Dezember öffnet uns einen anderen Blick auf die Weihnachtsfreude. Im Buch des Propheten Sacharja heißt es:

„Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen, spricht der HERR.“ (Sacharja 2,14)

Wir freuen uns auf viele weihnachtliche Dinge. Aber der wahre Grund für unsere Weihnachtsfreude ist ein anderer. Voller Freude sollen wir sein, so schreibt es der Prophet, weil Gott selbst in unsere Welt hineingekommen ist. Gott kommt, und wohnt bei uns. Zu Weihnachten feiern wir die Geburt des Gottessohnes. Aber die Botschaft dahinter heißt: In Jesus ist Gott auch ein Teil DEINER Welt geworden. Er geht mit dir mit und lässt dich nicht im Stich. Es ist Gott nicht egal, wie es dir geht. Das ist vor über 2000 Jahren in Bethlehem Wirklichkeit geworden und das wird heute Wirklichkeit für uns alle, wenn wir Jesus in unserem Leben Raum und Wohnung geben. Und so sagt Jesus auch zu uns: Freue dich und sei fröhlich, denn ich komme und will bei dir wohnen! Lassen wir Jesus in unserem Leben wohnen, dann werden wir die wahre Weihnachtsfreude erleben. Für diese Freude ist es völlig egal, was zu Weihnachten möglich ist und was nicht.

Mit diesen Worten wünsche ich Ihnen / euch eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und alles Gute für das neue Jahr 2022!


Ihr / euer Pfarrer Matti Schlosser


Liebe Sehmaer Gemeinde!

Die Corona-Lage hat sich in den letzten Tagen zugespitzt und auch die Regelungen sind strenger geworden. Das hat Auswirkungen auf unser Gemeindeleben. Viele Veranstaltungen können nicht mehr in der gewohnten Form stattfinden. Auch für unsere Gottesdienste gibt es schmerzhafte Einschränkungen. Gottesdienste dürfen nur noch stattfinden, wenn die 3-G-Regel beachtet wird. Um am Gottesdienst teilnehmen zu dürfen, müssen Sie also geimpft, genesen oder getestet sein. Außerdem müssen Sie einen entsprechenden gültigen Nachweis dabei haben. Als Veranstalter der Gottesdienste sind wir verpflichtet, dies zu kontrollieren. 

Es besteht auch die Möglichkeit, vor dem Gottesdienst einen Selbsttest (unter 4-Augen-Prinzip) im Pfarrhaus zu machen. Die Tests stellen wir kostenfrei zur Verfügung. Seien Sie dazu bitte rechtzeitig vor dem Gottesdienst da. Ein mitgebrachter zertifizierter Test darf nicht älter als 24 h sein (bei PCR-Test 48h). Im Gottesdienst muss eine FFP2-Maske getragen werden.

Wir wissen, dass es vielen nicht leicht fällt, diese Einschränkungen anzunehmen. Trotz allem laden wir Sie sehr, sehr herzlich zu den Gottesdiensten ein. Es ist  uns eine Freude, wenn Sie trotz dieser Bedingungen mit uns Gottesdienst feiern. Diese Einschränkungen haben wir uns nicht ausgesucht, sondern wir sind durch den Gesetzgeber dazu verpflichtet. Daher bitten wir Sie herzlich, möglichen Unmut nicht bei unseren Mitarbeitern am Eingang abzuladen. Die können nichts dafür. Die einzige Alternative wäre, die Gottesdienste ausfallen zu lassen. Aber das wollen wir nicht! Zugleich hoffen wir, dass wir durch das Einhalten dieser Regelungen dazu beitragen, die Pandemie einzudämmen.

Trotz allem wollen wir uns die adventliche Freude nicht nehmen lassen, die uns der Prophet zusagt:

„Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein König kommt zur dir, ein Gerechter und ein Helfer.“ (Sacharja 9,9)

Ihr / euer Pfarrer Matti Schlosser

 

   
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